easyname DE im Vergleich: Viel Auswahl, deutliche Preissprünge
Kurz gesagt
Wir empfehlen easyname DE vor allem für private Websites, Unternehmensauftritte und kleinere Webprojekte, die in Österreich gehostet werden sollen und von einer breiten Auswahl an Hosting-, Domain-, E-Mail- und Baukastenlösungen profitieren. SSD-Speicher, kostenlose Let’s-Encrypt-Zertifikate und automatische Backups im Zwei-Stunden-Takt bilden eine überzeugende Grundlage. Positiv fällt außerdem der häufig gelobte, fachkundige Support auf. Vor der Buchung sollten allerdings die regulären Preise nach den ersten zwölf Monaten geprüft werden: Bei dokumentierten Tarifbeispielen fällt der Aufschlag deutlich aus. Für Projekte mit zwingend benötigtem 24/7-Telefonsupport oder großen E-Mail-Postfächern ohne Zusatzkosten passt ein spezialisierter Anbieter besser.
Das passende Angebot kannst du hier aufrufen: Angebot zu easyname DE öffnen.
Wer damit gut fährt
Passt gut, wenn:
- Private und gewerbliche Websites, die auf österreichischem Webhosting betrieben werden sollen
- Einsteiger, die einen Homepage-Baukasten ohne Programmierkenntnisse suchen
- Webprojekte, die SSD-Speicher, SSL-Zertifikate und regelmäßige automatische Backups benötigen
- Nutzer, die Domains, E-Mail, Hosting und bei Bedarf einen VPS bei einem Anbieter bündeln möchten
- Anwender, denen ein häufig positiv bewerteter deutschsprachiger Support wichtig ist
Weniger geeignet, wenn:
- Projekte, die rund um die Uhr telefonisch erreichbaren Support oder verbindliche Reaktionszeiten benötigen
- Käufer, die ausschließlich einen dauerhaft niedrigen Festpreis ohne deutlichen Sprung nach einer Aktionsphase wünschen
- Nutzer mit E-Mail-Postfächern über 3 GB, die keine kostenpflichtigen Mail-Erweiterungen einsetzen möchten
- Unternehmen, für die ein Serverstandort innerhalb Deutschlands zwingend vorgeschrieben ist
- Ausfallkritische Projekte, die besondere Verfügbarkeitszusagen und eine lückenlos dokumentierte Störungsbearbeitung voraussetzen
Was in der Prüfung zählte
easyname ist ein österreichischer Anbieter mit Sitz und Support-Team in Wien; auch das Webhosting befindet sich laut Anbieter in Wien. Die deutsche Adresse leitet auf die österreichische Website weiter. Die Hostingtarife umfassen je nach Paket 75 bis 600 GB Speicher und 10 bis 300 Datenbanken. Alle Hostingtarife enthalten SSD-Speicher, kostenlose Let’s-Encrypt-Zertifikate, Viren- und Spamschutz sowie automatische Backups im Zwei-Stunden-Takt. Das Portfolio umfasst mehr als 480 Domainendungen, über 30 installierbare Anwendungen sowie mehrere Hosting-, E-Mail-, Baukasten- und VPS-Angebote. HOSTtest weist für easyname eine gemessene Verfügbarkeit von 99,82 Prozent und eine Weiterempfehlungsrate von 91 Prozent aus. Die dokumentierten Einstiegspreise gelten zwölf Monate. Beim Tarif Medium v2 steigt der monatliche Preis anschließend von 1,00 Euro auf 7,90 Euro, beim X-Large v2 von 11,00 Euro auf 21,50 Euro. Für die Hostingtarife werden keine Einrichtungsgebühr und eine Kündigungsfrist von 30 Tagen genannt. Die ausgewiesenen Preise enthalten 20 Prozent österreichische Umsatzsteuer. Zahlreiche Kundenbewertungen und HOSTtest nennen schnellen, freundlichen und fachkundigen Support sowie eine einfache Bedienung als Stärken. Einzelne Kunden berichten zugleich von langen Telefonwarteschleifen, einem fehlenden Rückrufservice und eingeschränkter Erreichbarkeit in dringenden Fällen. Die regulären Supportzeiten sind auf Werktage begrenzt. Bestandskunden kritisierten 2026 die Trennung von Web- und E-Mail-Speicher sowie kostenpflichtige Mail-Erweiterungen für Postfächer über 3 GB. Neben vereinzelten Berichten über Serverausfälle und Webmail-Probleme dokumentiert auch die Statushistorie zeitweise Störungen bei Hosting, E-Mail und Support. Die AffiliateRadar-Redaktion hat easyname DE geprüft und für eine redaktionelle Empfehlung freigegeben.
Vom Baukasten bis zum Root-Server: easyname lässt Raum zum Wachsen
easyname ist nicht nur ein klassischer Webhoster. Zum Angebot gehören Domains, separate E-Mail-Lösungen, ein Homepage-Baukasten, mehrere Hostingpakete und VPS. In unserer Einordnung ist diese Bandbreite vor allem dann nützlich, wenn ein Projekt zunächst klein startet, später aber technisch anspruchsvoller werden könnte.
Für eine einfache Firmen- oder Vereinsseite kommt beispielsweise der Baukasten infrage. Der Anbieter nennt mehr als 100 Vorlagen, einen Drag-and-Drop-Editor und eine für Mobilgeräte optimierte Darstellung. Auch ein Onlineshop und mehrere Zahlungsanbieter sollen bereits integriert sein. Das senkt nach Anbieterangaben die technische Einstiegshürde, ersetzt bei komplexen Sortimenten oder individuellen Verkaufsabläufen aber kein spezialisiertes Shopsystem.
Beim klassischen Hosting reicht die dokumentierte Spanne von 75 bis 600 GB Speicher und von 10 bis 300 Datenbanken. Über 30 installierbare Anwendungen erleichtern typische Projekte mit verbreiteten Webanwendungen. Wer dagegen selbst über die Serverumgebung bestimmen möchte, findet VPS mit vollen Root-Rechten. Genau diese Freiheit setzt allerdings entsprechendes Administrationswissen voraus. Damit ist nicht automatisch das größte oder technisch offenste Paket die beste Wahl: Entscheidend ist, ob der Nutzer die zusätzliche Kontrolle tatsächlich benötigt und verantworten kann.
Der Preis ab dem 13. Monat entscheidet über den echten Tarifvergleich
Auf den ersten Blick wirken die Einstiegspreise ausgesprochen niedrig. Der entscheidende Haken liegt nicht im Kleingedruckten irgendeiner Zusatzoption, sondern im zeitlich begrenzten Aktionszeitraum: Die dokumentierten Einführungspreise gelten zwölf Monate.
Wie groß der Unterschied ausfallen kann, zeigen zwei konkrete Pakete. Medium v2 kostet zunächst 1,00 Euro monatlich und danach 7,90 Euro. Beim X-Large v2 steigt der Betrag von 11,00 auf 21,50 Euro im Monat. Wer nur die ersten zwölf Monate gegenüberstellt, erhält daher ein verzerrtes Bild der längerfristigen Kosten.
Wir empfehlen, für den Vergleich mindestens das erste und das zweite Nutzungsjahr getrennt zu betrachten. Positiv sind die nicht ausgewiesene Einrichtungsgebühr und die genannte Kündigungsfrist von 30 Tagen. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass die veröffentlichten Preise 20 Prozent österreichische Umsatzsteuer enthalten. Der einmalige Blick auf den für die eigene Buchung angezeigten Endpreis verhindert, dass Aktionspreis, Steuerdarstellung und regulärer Tarif durcheinandergeraten.
E-Mail-Speicher ist nicht mehr automatisch mit Webspace gleichzusetzen
Ein wichtiger Prüfpunkt betrifft die Aufteilung von Web- und E-Mail-Speicher. Bestandskunden kritisierten 2026, dass beide Bereiche getrennt wurden und für Postfächer mit mehr als 3 GB kostenpflichtige Mail-Erweiterungen erforderlich sein können. Das fällt bei einer kleinen Kontaktadresse möglicherweise kaum ins Gewicht. Wer dagegen umfangreiche Anhänge archiviert, mehrere Beschäftigte ausstattet oder das Postfach dauerhaft als Ablage verwendet, kann die Grenze schneller erreichen.
Für solche Einsatzfälle sollte E-Mail nicht lediglich als beiliegende Hostingfunktion behandelt, sondern als eigener Kostenpunkt verglichen werden. Das gilt umso mehr, wenn viele Postfächer benötigt werden. Der vom Anbieter genannte Einstieg ab 1,99 Euro monatlich umfasst nach dessen Angaben Spam- und Virenfilter, Werbefreiheit sowie eine kostenlose Domain im ersten Jahr. Wie beim Hosting ist jedoch die benötigte Speichermenge wichtiger als der niedrigste beworbene Startpreis.
Wiener Hosting ist ein klares Profilmerkmal – trotz deutscher Ansprache
Die Bezeichnung easyname DE kann den Eindruck eines deutschen Unternehmens erwecken. Tatsächlich handelt es sich um einen österreichischen Anbieter mit Sitz und Support-Team in Wien. Auch das Webhosting befindet sich laut Anbieter dort; die deutsche Internetadresse führt auf die österreichische Seite.
Für viele private und geschäftliche Websites ist Wien als Standort eine plausible Wahl. Unternehmen mit internen Vorgaben, die ausdrücklich ein Rechenzentrum innerhalb Deutschlands fordern, müssen dagegen eine andere Lösung wählen. Die Anbieterangabe einer ISO-geprüften Infrastruktur klingt positiv, bleibt in den vorliegenden Informationen aber allgemein. Ohne eine genaue Bezeichnung des Standards sollte sie nicht als pauschaler Qualitäts- oder Sicherheitsnachweis interpretiert werden.
Die vom Anbieter genannten Größenangaben beziehen sich zudem auf unterschiedliche Maßstäbe: Einerseits ist von mehr als 100.000 Kunden weltweit, andererseits von über 230.000 Kundenprojekten die Rede. Projekte und einzelne Kunden sind nicht dasselbe. Beide Angaben sprechen für einen etablierten Betrieb, sagen für sich genommen aber noch nichts über die Eignung eines bestimmten Tarifs aus.
Der Support ist eine Stärke, aber keine Rund-um-die-Uhr-Absicherung
Beim Support ergibt sich ein differenziertes, insgesamt positives Bild. In zahlreichen Kundenbewertungen werden schnelle, freundliche und fachkundige Antworten hervorgehoben. Auch HOSTtest nennt den Support und die einfache Bedienung als häufige Pluspunkte. Dazu kommt ein Hilfebereich, für den der Anbieter mehr als 200 Artikel zu Hosting, Domains und E-Mail angibt. Nutzer, die alltägliche Aufgaben selbst lösen möchten, erhalten damit eine zusätzliche Anlaufstelle.
Diese Stärke hat eine konkrete Grenze: Die regulären Supportzeiten beschränken sich auf Werktage. Einzelne Kunden berichten außerdem von langen Telefonwarteschleifen, einem fehlenden Rückrufservice und schwieriger Erreichbarkeit in dringenden Fällen. Das widerspricht den vielen positiven Erfahrungen nicht, zeigt aber, dass guter Standardsupport und garantierte Soforthilfe zwei verschiedene Dinge sind.
Für eine normale Unternehmensseite oder ein privates Projekt halten wir dieses Profil für gut vertretbar. Bei einem Shop, dessen Ausfall unmittelbar hohe Umsatzeinbußen verursacht, sollte dagegen ein Tarif beziehungsweise Anbieter mit verbindlichen Reaktionszeiten und durchgehend erreichbarem Notfallkontakt bevorzugt werden.
99,82 Prozent Verfügbarkeit sind ordentlich, aber nicht makellos
HOSTtest weist eine gemessene Verfügbarkeit von 99,82 Prozent sowie eine Weiterempfehlungsrate von 91 Prozent aus. Beides stützt die grundsätzlich positive Bewertung, darf jedoch nicht mit einer Garantie für unterbrechungsfreien Betrieb verwechselt werden.
Dazu passen die dokumentierten Gegenpunkte: HOSTtest nennt vereinzelte Serverausfälle und Probleme mit Webmail. In der easyname-Statushistorie finden sich zeitweise Störungen bei Hosting, Mail und Support. Die offene Dokumentation ist hilfreich, ändert aber nichts daran, dass ausfallkritische Projekte ihre Anforderungen an Überwachung, Wiederherstellung und Support vorab klar definieren sollten.
Die automatischen Backups im Zwei-Stunden-Takt sind hier ein relevanter Vorteil. Aus der bloßen Häufigkeit geht allerdings nicht hervor, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden, welche Wiederherstellungsoptionen bestehen oder ob eine Rücksicherung selbstständig möglich ist. Diese Details sind bei sensiblen oder häufig aktualisierten Websites wichtiger als das allgemeine Versprechen regelmäßiger Sicherungen.
Vorzüge und Schwächen
Dafür spricht:
- Breites Angebot aus Domains, E-Mail, Baukasten, klassischem Webhosting und VPS
- SSD-Speicher und kostenlose Let’s-Encrypt-Zertifikate in allen Hostingtarifen
- Automatische Backups im Abstand von zwei Stunden
- Große Auswahl mit mehr als 480 Domainendungen und über 30 installierbaren Anwendungen
- Support wird in zahlreichen Bewertungen als schnell, freundlich und fachkundig beschrieben
- Tarifspanne von 75 bis 600 GB Speicher und 10 bis 300 Datenbanken
- Keine genannte Einrichtungsgebühr und eine Kündigungsfrist von 30 Tagen
- Hostingstandort Wien ist eindeutig ausgewiesen
Das solltest du einplanen:
- Die günstigen Aktionspreise gelten lediglich für die ersten zwölf Monate; bei dokumentierten Tarifen steigt der reguläre Preis danach erheblich.
- Der Telefonsupport ist laut einzelnen Kundenberichten in dringenden Fällen nicht immer gut erreichbar; reguläre Supportzeiten bestehen nur an Werktagen.
- Für E-Mail-Postfächer über 3 GB können kostenpflichtige Erweiterungen erforderlich werden.
- Die Trennung von Web- und E-Mail-Speicher wurde 2026 von Bestandskunden kritisiert.
- Eine gemessene Verfügbarkeit von 99,82 Prozent ist solide, bedeutet aber keinen störungsfreien Betrieb.
- Server-, Webmail-, Hosting-, E-Mail- und Supportstörungen sind vereinzelt beziehungsweise in der Statushistorie dokumentiert.
- easyname ist trotz der Bezeichnung easyname DE ein österreichischer Anbieter; das Hosting befindet sich in Wien.
Vor der Bestellung checken
- Nicht nur den Aktionspreis, sondern die monatlichen Kosten ab dem 13. Monat vergleichen
- Benötigten Speicherplatz und die Zahl der Datenbanken passend zum geplanten Webprojekt wählen
- E-Mail-Speicherbedarf je Postfach prüfen, insbesondere oberhalb von 3 GB
- Klären, ob Support an Werktagen genügt oder eine rund um die Uhr erreichbare Hotline erforderlich ist
- Entscheiden, ob der Serverstandort Wien zu organisatorischen und vertraglichen Vorgaben passt
- Zwischen Baukasten, klassischem Webhosting und VPS mit Root-Rechten anhand der eigenen technischen Kenntnisse wählen
- Bei den automatischen Backups zusätzlich Bedingungen und Ablauf einer Wiederherstellung prüfen
- Für längerfristige Vergleiche Aktionszeitraum, regulären Preis, Kündigungsfrist und mögliche Mail-Erweiterungen gemeinsam kalkulieren
Diese Alternativen lohnen einen Blick
- Webhoster mit dauerhaftem Festpreis: Sinnvoll, wenn planbare Monatskosten wichtiger sind als ein besonders günstiger Einstiegspreis im ersten Jahr.
- Webhoster mit 24/7-Telefonsupport und verbindlichen Reaktionszeiten: Die passendere Lösung für geschäftskritische Websites, bei denen technische Hilfe auch nachts und am Wochenende erreichbar sein muss.
- E-Mail-Spezialanbieter mit großen Postfächern: Eine Alternative für Nutzer, deren Schwerpunkt auf umfangreichem Mail-Speicher liegt und die keine Erweiterungen ab 3 GB buchen möchten.
- Managed-Shop-System: Für einen umfangreichen Onlinehandel kann eine spezialisierte Shop-Lösung besser passen als ein Homepage-Baukasten mit integrierter Verkaufsfunktion.
Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du das Angebot hier: easyname DE online ansehen.
Kurz beantwortet
Ist easyname DE ein deutscher Webhoster?
Nein. easyname ist ein österreichischer Anbieter mit Sitz und Support-Team in Wien. Das Webhosting befindet sich laut Anbieter ebenfalls in Wien; die deutsche Internetadresse leitet auf die österreichische Website weiter.
Wie lange gelten die günstigen easyname-Einstiegspreise?
Die dokumentierten Aktionspreise gelten zwölf Monate. Danach steigt beispielsweise Medium v2 von 1,00 auf 7,90 Euro monatlich und X-Large v2 von 11,00 auf 21,50 Euro.
Sind automatische Backups im Webhosting enthalten?
Ja. Für alle Hostingtarife werden automatische Backups im Zwei-Stunden-Takt genannt. Aufbewahrungsdauer, Wiederherstellungsablauf und mögliche Zusatzkosten sollten passend zum gewählten Paket geprüft werden.
Ist der easyname-Support rund um die Uhr erreichbar?
Ein 24/7-Support ist nicht belegt. Die regulären Supportzeiten sind auf Werktage begrenzt. Viele Bewertungen loben schnelle und kompetente Hilfe, während einzelne Kunden von Telefonwarteschleifen und Problemen bei dringenden Anfragen berichten.
Wie viel Speicher bieten die Hostingtarife?
Je nach Tarif stehen 75 bis 600 GB Speicher und 10 bis 300 Datenbanken zur Verfügung. E-Mail- und Webspeicher werden getrennt betrachtet; bei Mail-Postfächern über 3 GB können kostenpflichtige Erweiterungen nötig werden.
Eignet sich easyname für einen Onlineshop?
Der Homepage-Baukasten enthält laut Anbieter einen integrierten Onlineshop und unterstützt mehrere Zahlungsanbieter. Für einen einfachen Shop kann das ausreichen. Umfangreiche Sortimente, komplexe Warenwirtschaftsprozesse oder besondere Anforderungen an die Verfügbarkeit sprechen eher für ein spezialisiertes Managed-Shop-System.